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Ein wenig über mich geplaudert...

In der Mitte des Lebens lohnt es sich vielleicht schon einmal einen kleinen Rückblick zu wagen.

Das ich heute Geschäftsführer einer mittelständischen Beratungsfirma bin und auch den Doktortitel trage, hat seine Wurzeln in einer mehr als 23jährigen schulischen Laufbahn, über die klassischen deutschen Stationen, von der Grundschule an bis hin zum Gymnasium und später auch zur Universität.

Auf diesem Weg haben mich immer meine Eltern inspiriert und begleitet, aber auch einige Personen des Lehrkörpers.
Ich möchte mich an dieser Stelle also und vor allem auch bei folgenden Personen für Ihre Förderung und auch Forderung meiner Person bedanken:

-Frau Glodde
-Frau Paulus
-Herr Liebmann
-Herr H.J.C Constabel
-Herr H.J. Vopel
-Herr R. Geiselhardt
-Herr Prof. Dr. H.D. Breuer

Obwohl es bis jetzt so geradlinig aussieht, ist mein Leben durchaus mit einigen Schlenkern versehen. Geboren und aufgewachsen in einer geteilten Stadt (Berlin) kenne ich heute beide deutsche Staaten der Nachkriegsjahre.
Meinen Realschulabschluss habe ich fast noch in der ehemaligen DDR gemacht, meine Hochschulreife schon am Lessing Gymnasium im ehemaligen Westteil der Stadt.
Nach dem Abitur hat es mich dann, aus sehr privaten Gründen, in das schöne Saarland verschlagen. Diesen zunächst sehr zufälligen Schritt habe ich bis heute nicht bereut und ich lebe nicht ohne Grund nunmehr fast die Hälfte meines Lebens hier.
Im Grunde ist das Saarland mein Wegbereiter für die eher erwachseneren Lebensabschnitte, wie der universitären Ausbildung, dem Einstieg in das Berufsleben und jetzt auch die Möglichkeit mein eigener Chef zu sein.
Gerade auch das Letzte ist dem liebenswerten Völkchen hier geschuldet, das mir, in Gestalt einiger Personen und Mentoren, Möglichkeiten eröffnet und mich gefördert hat.
Schon der Schritt von einem ausgebildeten Chemiker hin zu einem Unternehmensberater für Warenwirtschaftssoftware, ist nicht ohne die studentischen Kontakte im Wohnheim Waldhausweg denkbar. Hierrüber kam ich zu einer nebenuniversitären Beschäftigung, und lernte das Arbeitsfeld eines Unternehmensberaters meiner Branche kennen und es faszinierte mich von Anfang an.
Später bot sich dann, nach der Erlangung meines Doktorgrades, eben auch der Berufseinstieg mit der Tätigkeit in der saarländischen Unternehmensberatung an, bei der ich schon während meines Studiums gearbeitet hatte.
Mittlerweile Teil eines weltweit agierenden Konzerns geworden, durfte ich viele spannende Menschen kennen lernen und mit ihnen zusammen auch viele spannende Orte auf dieser Welt besuchen.
All das prägte mich und formte mich sehr, und als mir dann im Jahr 2012 ein befreundeter Unternehmensberater den Einstieg in seine Firmengruppe anbot, war die Zeit reif die Dinge auf meine Weise zu probieren.
Diesen ersten Schritten und dem zarten Pflänzchen, das daraus erwachsen ist, folgten mittlerweile einige, mir sehr teure Kollegen nach, die die Begeisterung der jungen Unternehmerschaft mit mir teilen oder als Mitarbeiter an den gemeinsamen Visionen der Firma arbeiten und diese mit gestalten.
Insgesamt empfinde ich einigen Demut, all diese Chancen und zur rechten Zeit bekommen zu haben und somit diesen Weg gehen zu können.

Das Schöne an der Mitte des Lebens ist aber, dass es schon viel über Vergangenes zu berichten gibt, dass aber auch noch so manche Wegstrecke vor einem liegt.

Und jetzt ist es schon 9 Jahre, dass unser Kleiner bei uns wohnt: es ist einfach phantastisch und unbeschreiblich. Und nachdem vor 4 Jahren noch unsere Kleine dazu kam, ist die Familie komplett.
Es macht soviel Spaß und gibt soviel Lebenssinn!
Ich freue mich auf die Jahre, die kommen mögen und hoffe es sind viele an der Zahl.